München – Nach zahlreichen Verhandlungs- und Streikrunden gibt es im Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr in Bayern eine Einigung. Bis zum 15. Mai müssten sich beide Seiten erklären. Mindestens bis dahin haben Fahrgäste Ruhe: „Im Rahmen der Erklärungsfrist wird es zu keinen Warnstreiks kommen“, erklärte Verdi.
Der Kompromiss sieht eine Entgelterhöhung von 7 Prozent vor. Rückwirkend zum Jahresbeginn steigen die Einkommen um 4,1 Prozent, mindestens um 120 Euro, zum September um 1 Prozent und zum Januar 2027 um 1,9 Prozent. Die Arbeitszeit sinkt tatsächlich, aber nur leicht – von 38,5 auf 37,5 Stunden ab 2029. Zudem gelten Mindestruhezeiten von 10,5 Stunden. »MÜNCHEN