Berlin – Das Auswärtige Amt hat den russischen Botschafter in Berlin unter Verweis auf „direkte Drohungen Russlands gegen Ziele in Deutschland“ einbestellt. Diese seien „ein Versuch, unsere Unterstützung für die Ukraine zu schwächen und unsere Geschlossenheit zu testen“, hieß es am Montag. Deutschland lasse sich „nicht einschüchtern“.
Das Auswärtige Amt wollte zunächst nicht präzisieren, worauf sich die Drohungen beziehen. Möglicherweise hat die Einbestellung mit einer Erklärung Moskaus von vergangener Woche zu tun: Das Verteidigungsministerium drohte, Unternehmen in Europa ins Visier zu nehmen, die Verbindungen zur Ukraine haben – darunter auch drei deutsche Firmen.