Berlin – In der Rangliste der Pressefreiheit hat sich Deutschland im vergangenen Jahr um drei Plätze verschlechtert und landet nun auf Rang 14. Das teilte die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) mit, die die Rangliste einmal im Jahr erarbeitet. Den Abstieg Deutschlands begründet RSF mit einer wachsenden Bedrohungslage, der Journalisten im Netz und auf der Straße ausgesetzt seien. Auch erschwerte Arbeitsbedingungen durch polarisierte Themen wie die Berichterstattung über die Kriege in Nahost nannte die Organisation als Grund für die schlechtere Platzierung. Spitzenreiter bleibt Norwegen vor den Niederlanden und Estland.