Kassenärzte: Sparpaket bedroht Praxistermine

von Redaktion

Berlin – Die Kassenärzte erwarten wegen der geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen im kommenden Jahr deutlich weniger Behandlungen in den Arztpraxen. Nach Berechnungen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KBV) wären rund 46 Millionen Behandlungsfälle nicht finanziert. Hausärzte und Allgemeinmediziner, die bisher im Schnitt 984 Patienten pro Quartal behandelten, könnten demnach nur noch 892 Fälle behandeln. Bei Kinderärzten würde die Zahl der maximal versorgten Patienten rechnerisch von 1189 auf 1124 sinken. KBV-Chef Andreas Gassen beklagte in der „Bild“ ein „heckenschnittartiges Spargesetz“.

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