Olympia-Pläne für München werden konkret

von Redaktion

Fußball auch im Grünwalder Stadion

Markus Söder (l.) und Dominik Krause bei der IHK. © dpa

München – Bayerisches Lebensgefühl, kurze Wege und ein Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit: Damit will München bei der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele überzeugen. Die Stadt kämpft darum, Deutschlands Kandidat für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu werden. Am Freitag präsentierte Münchens OB Dominik Krause (Grüne) ein vertieftes Konzept, mit dem man sich gegen die Konkurrenz aus Rhein-Ruhr, Hamburg und Berlin behaupten will.

Ein zentraler Punkt: kurze Distanzen zwischen den Sportstätten – so sollen 90 Prozent davon innerhalb von 30 Minuten vom olympischen Dorf aus erreichbar oder nur 30 Kilometer davon entfernt sein. Möglichst kurze Wege soll es auch für die Fußballer geben: Statt des gesamten süddeutschen Raums wurde der Radius der Spielorte verkleinert. Neben der Allianz Arena in Fröttmaning soll in München auch im Grünwalder Stadion und im Olympiastadion gespielt werden. Weitere Spielorte sind Nürnberg, Augsburg, Stuttgart und Ingolstadt.

Außerdem soll bei der Bewerbung ein Fokus auf Nachhaltigkeit liegen. Im Zentrum steht dabei das historische Olympiagelände, etwa durch die erneute Nutzung bestehender Sportstätten. Daneben sieht das Konzept nur drei temporär benötigte Hallen für Handball, Volleyball und den Bahnradsport vor. Bayerisches Lebensgefühl soll durch eine „olympische Wiesn“ erzeugt werden.

Unterstützung bekommt die Bewerbung von der Wirtschaft. Krause und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nahmen dazu bei der IHK ein Schreiben von bayerischen Wirtschaftsvertretern entgegen.LIM

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