Steinmeier sieht freiwilligen Wehrdienst kritisch

von Redaktion

Berlin – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezweifelt, dass der freiwillige Wehrdienst zu genügend Soldaten in der Bundeswehr führt. Stelle sich heraus, dass dies nicht reiche, „dann wird die Debatte über die Wehrpflicht wieder aktuell werden“, sagte Steinmeier in einem „t-online“-Podcast. Er warb erneut für ein gesellschaftliches Pflichtjahr zwischen sechs und zwölf Monaten für alle Bürger im sozialen, kulturellen oder ökologischen Bereich – oder bei der Bundeswehr. „Die Bereitschaft eines jeden Menschen, einen kleinen Teil seiner Lebensarbeitszeit bereitzustellen, um für das gemeinsame Ganze etwas zu tun, darum geht es mir.“

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