Berlin – Fast jeder fünfte der vom TÜV geprüften Reise- oder Linienbusse ist zuletzt bei der Hauptuntersuchung durchgefallen. In den Jahren 2024 und 2025 hatten 19,2 Prozent der untersuchten Fahrzeuge erhebliche oder gefährliche Mängel, wie der TÜV-Verband mitteilte. Das waren 5,1 Prozentpunkte mehr als in den beiden Jahren davor. „Die Ergebnisse des aktuellen Bus-Reports sind alarmierend“, sagte Richard Goebelt vom TÜV-Verband. 2020 und 2021 lag die Quote nur bei 11,7 Prozent. Dabei dürfte aber auch Corona eine Rolle gespielt haben. Bemerkenswert ist, dass bereits ein Jahr nach der Neuzulassung jeder zehnte Bus durchfällt.