München – Am Freitag ist die Erhöhung der Diäten im Bayerischen Landtag beschlossen worden. Ab Juli bekommen die Abgeordneten 4,1 Prozent beziehungsweise 417 Euro mehr. Angesichts der Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst sieht der Bayerische Beamtenbund (BBB) dies kritisch. Vorsitzender Rainer Nachtigall sagte, wer von Beamten aus politischer Verantwortung verlange, „den Gürtel enger zu schnallen“, müsse dies auch vorleben. Der BBB erkenne zwar an, dass eine angemessene Entschädigung für ein politisches Mandat notwendig sei. Wer jedoch für sich selbst Verbesserungen durchsetze, dürfe bei Staatsdienern nicht auf der Bremse stehen.