Berlin – Die Zahl der bei der Techniker Krankenkasse (TK) registrierten Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler ist im vergangenen Jahr so hoch gewesen wie nie zuvor. Wie aus Daten der Versicherung hervorgeht, wurden 2025 insgesamt 7540 solcher Fälle gemeldet – 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2023 waren es 6509 Fälle, zwei Jahre zuvor zählte die TK 5981 Verdachtsfälle. Etwa jeder dritte Fall erhärte sich im Rahmen der Überprüfung, sodass Medizinrechts-Spezialisten ein Verfahren in die Wege leiten konnten. Gleichzeitig gebe es eine hohe Zahl an unentdeckten Fällen. Der TK-Vorstandsvorsitzende Jens Baas beklagte, Fehler würden bislang noch zu oft verschwiegen oder bagatellisiert.