Berlin – 2025 waren einer Erhebung zufolge statistisch 13,34 Millionen Menschen in Deutschland arm – 16,1 Prozent der Bevölkerung. Seit einem Tiefstand im Jahr 2023 sei die Zahl um gut 1,2 Millionen gestiegen, heißt es im Armutsbericht des Paritätischen. Während in Bayern mit etwa jeder achten Person (12,6 Prozent) bundesweit am wenigsten Menschen von Armut betroffen sind, führt Bremen die Statistik mit Abstand an (27,5 Prozent). Menschen, denen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung stehen, gelten als armutsgefährdet. Bei Alleinlebenden lag diese Grenze bei netto 1446 Euro im Monat.