New York/Berlin – „Peinlich“, „Blamage“, „schallende Ohrfeige“: Die Kommentare zur deutlichen Niederlage Deutschlands bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat gehen alle in dieselbe Richtung. Vor allem an Außenminister Johann Wadephul (CDU), der die Kampagne geleitet hat, und an Kanzler Friedrich Merz (CDU) richtet sich Kritik.
Aus der Opposition, aber auch aus der SPD wird mangelnder Einsatz für das Völkerrecht als Faktor der deutschen Niederlage genannt. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern hat Deutschland den Angriff der USA und Israels auf den Iran nicht als völkerrechtswidrig eingestuft; gegen den Rat von Experten. Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Katarina Barley (SPD), dringt nun für die Zukunft auf einen gemeinsamen EU-Sitz im Sicherheitsrat.
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