Berlin – Die Rentenerhöhung zum 1. Juli sollte aus Sicht des Vorsitzenden der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), zugunsten von Leistungen für die jüngere Generation gekürzt werden. Konkret schlug Winkel in der „Bild“ vor, die Renten nur um 3 und nicht um 4,2 Prozent steigen zu lassen. Die so frei werdenden finanziellen Spielräume sollten genutzt werden, um die auf der Kippe stehende Bafög-Erhöhung zu bezahlen und um Kürzungen beim Elterngeld zu verhindern. Realistisch ist das nicht; Die jährliche Rentenanpassung zum 1. Juli ist in Deutschland gesetzlich festgelegt. Basis sind die Daten des Statistischen Bundesamts.