München – Beim Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Sozialen Medien wollen die Bildungsminister der Länder Eltern stärker mit einbinden. Dazu haben sie auf ihrer zweitägigen Konferenz in München eine Erklärung zu Social Media in der Schule verabschiedet, wie sie im Anschluss mitteilten. Ziel sei, dass Schüler, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte in ihrer Medienkompetenz gestärkt würden, sagte die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und bayerische Kultusministerin, Anna Stolz (FW), am Freitag. Die Schulen könnten das nicht allein leisten.
Soziale Medien böten Chancen und Herausforderungen, betonte Stolz. Dass die Länder sich erstmals auf gemeinsame Ziele und klare Leitlinien verständigen, sei ein starkes gemeinsames Signal. Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) ergänzte, es sei wichtig, dass es flächendeckend innerhalb und außerhalb der Schulen Angebote für Eltern, Schüler und Lehrkräfte gebe, die Schutz und Teilhabe gewährleisteten.
In knapp zwei Wochen werden die Empfehlungen einer Expertenkommission zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt erwartet. Prien stellte in Aussicht, dass es fast 50 Empfehlungen geben werde, die sich an Schulen, Eltern und den Gesetzgeber richteten. »BAYERN