Düsseldorf – Nach dem Aus des geplanten deutsch-französischen Kampfflugzeugs fürchtet der Rüstungskonzern Rheinmetall einen Ausstieg der Franzosen auch beim gemeinsamen Panzerprojekt MGCS. Nach Informationen von Vorstandschef Armin Papperger plane Frankreich, das Budget drastisch zu kürzen, schreibt die „Welt am Sonntag“. „Wir haben null Entscheidungen über das finale Budget“, sagte Papperger. Die Konsequenz wären Verzögerungen: „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam.“ Das Projekt soll ab 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen.