Bern – Die Schweizer haben einem Vorstoß von Rechtskonservativen zur Begrenzung der Migration abgelehnt. Der Forderung, dass die Schweiz als einziges Land der Welt ihre Bevölkerungszahl deckelt, erteilten bei einer Volksabstimmung rund 55 Prozent eine Absage, rund 45 Prozent sprachen sich dafür aus, wie aus Hochrechnungen hervorging. Es ging der Schweizerischen Volkspartei (SVP) um eine Begrenzung der Ausländer.
In ländlichen Regionen wie dem Kanton Appenzell Innerrhoden, wo es wenig Ausländer gibt, wurde die Initiative mit 66 Prozent angenommen. In Städten zeichnete sich dagegen eine deutliche Ablehnung ab. Die SVP reagierte enttäuscht. »KOMMENTAR/POLITIK