Berlin – Die Finanzierung der gesetzlichen Rente hat sich laut einer Studie ungeachtet des demografischen Wandels positiver entwickelt als zuvor angenommen. Die Ausgaben seien gemessen an der Wirtschaftsleistung niedriger als vor knapp 30 Jahren, heißt es in der Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Auch der Beitragssatz zur Rente ist aktuell niedriger als damals. Die Ausgaben der Rentenversicherung lagen 1997 bei 10,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, 2024 jedoch bei nur 9,3 Prozent, obwohl die Zahl der Rentner um mehr als drei Millionen gestiegen sei.