Wiesbaden – Im vergangenen Jahr haben in Deutschland mehr als vier Millionen Menschen gelebt, die wegen Flucht, Vertreibung oder auf der Suche nach internationalem Schutz ins Land gekommen sind. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltflüchtlingstags sowie des Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni mitteilte, sind 3,3 Millionen Menschen seit 1950 aus Gründen von Flucht und Vertreibung zugewandert (davon je ein Drittel zwischen 2014 und 2021 sowie in den Jahren nach 2022). Weitere 713.000 Menschen sind Vertriebene des Zweiten Weltkriegs, die vor 1950 zugewandert sind.EPD