München – Es ist glühend heiß in Bayern – und die Hitzewelle mit Temperaturen um die 30 Grad soll mindestens noch über das kommende Wochenende hinaus andauern. Mitten in dieser Super-Sommer-Phase haben die Stadtwerke München gestern eine dringende Mitteilung herausgegeben: Die Bürger sollen Wasser sparen.
Zuletzt ist der Verbrauch spürbar gestiegen. An einem durchschnittlichen Juni-Tag geben die Stadtwerke München 300.000 Kubikmeter Trinkwasser ab, derzeit sind es 360.000 Kubikmeter – also rund ein Fünftel mehr. Statistisch ist das pro Münchner eine Steigerung von 200 auf 240 Liter pro Tag.
Die Stadtwerke wünschen sich jetzt Zurückhaltung von den Bürgern. Sie weisen darauf hin, „dass gerade in den kommenden Tagen ein sparsamer und bewusster Umgang mit der kostbaren Ressource Trinkwasser geboten ist“. Besonders „auf das extensive Bewässern von Gärten und Rasenflächen“ solle verzichtet werden, bitten die Stadtwerke. Pools und Planschbecken sollten zudem gar nicht mehr befüllt werden. „Ebenso sollte das Autowaschen ausgesetzt werden.“
Aber: Keiner müsse Angst haben, dass München bald auf dem Trockenen sitzt. Ein Sprecher der Stadtwerke sagt ausdrücklich: „Das ist nur eine Vorsorge-Maßnahme. Es besteht keine Gefahr, dass der Stadt das Wasser ausgeht.“ Denn: Das Münchner Wasser komme aus den Alpen, sei Grundwasser und kein Oberflächenwasser.
Allerdings: Wenn besonders viel verbraucht wird, dann „bedeutet das Stress für das System“. Die Münchner sollten daher den Fokus darauf legen, das Wasser für das zu benutzen, für das es da sei – zum Trinken.AST/HEI