Uni-Rauswurf bald möglich

von Redaktion

München – Bayern verschärft das Hochschulrecht und gibt Unis künftig die Möglichkeit, schärfer gegen Störer und Antisemiten vorzugehen. Wer Straftaten begeht oder „dauerhaft den Hochschulfrieden stört“, so die Formulierung, soll im Extremfall exmatrikuliert werden können. Geplant sind, wie im Januar angekündigt, mehrstufige Sanktionen, beginnend bei Rüge und temporärem Ausschluss von Veranstaltungen. Hintergrund sind antisemitische Vorfälle und Blockaden an deutschen Universitäten. „Bayern war nie ein Epizentrum, aber es ist sinnvoll, den Hochschulen Ordnungsrecht an die Hand zu geben“, sagte Kunstminister Markus Blume (CSU). Bisher gab es hierfür keinen Rechtsrahmen.CD

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