Karlsruhe – Sollte nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine die Gasversorgung in Deutschland gezielt beeinträchtigt werden? Im Zusammenhang mit dem früheren Energiekonzern Gazprom Germania hat die Bundesanwaltschaft Räumlichkeiten eines russischen Beschuldigten und einer nichttatverdächtigen Person in Berlin sowie eines Unternehmens in Frankfurt durchsuchen lassen. Es gehe um den Verdacht versuchter verfassungsfeindlicher Sabotage und Beihilfe zu Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz, hieß es in Karlsruhe. „Festnahmen sind nicht erfolgt.“ Man habe Verdachtsmomente klären müssen.