Berlin – Die Reformüberlegungen beim Elterngeld konkretisieren sich. Wie die „SZ“ berichtet, soll die Leistung auf zwölf Monate begrenzt werden, bislang konnten Eltern maximal 14 Monate bekommen. Von den Ausgaben, die sich in diesem Jahr auf rund 7,5 Milliarden Euro belaufen werden, sollen auf diese Weise 500 Millionen eingespart werden. Zudem soll die Aufteilung der Elterngeldmonate zwischen Müttern und Vätern verändert werden. Dem Bericht zufolge favorisiert das Ministerium die Variante, die hausintern „4+4+4“ genannt wird. Um den vollen Elterngeldbezug zu erhalten, müssten beide Elternteile je vier Monate Elterngeld beantragen. Die verbleibenden vier Monate könnten frei eingeteilt werden.