Berlin – Bei Einführung eines Tempolimits auf Autobahnen könnte einer Studie zufolge die Zahl der Unfallopfer um bis zu 90 pro Jahr gesenkt werden. „Bei einer Maximalgeschwindigkeit von 130 km/h wären es 25 bis 30 Prozent weniger Getötete auf Bundesautobahnen, das entspricht etwa 70 bis 90 Menschen“, sagte Unfallforscher Siegfried Brockmann von der Björn Steiger Stiftung. Das seien zwar nur drei Prozent aller Unfalltoten, für eine Einzelmaßnahme sei dies jedoch eine beachtliche Wirkung. Im vergangenen Jahr starben in Deutschland 2800 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. 292 Menschen kamen auf Autobahnen ums Leben.