Freistaat reduziert Plätze für Asylbewerber

von Redaktion

München – Der Freistaat sieht sich beim geplanten Abbau von Unterbringungsplätzen für Asylbewerber auf einem guten Weg. Rund 15.300 Plätze seien im ersten Halbjahr bereits abgebaut oder gekündigt worden, teilte das Innenministerium mit. Vorgesehen sind für 2026 mindestens 20.000, bis Ende 2027 sollen weitere rund 22.000 wegfallen. Um die Ausgaben deutlich zu senken, liege der Fokus weiterhin auf dem Abbau kostenintensiver Unterkünfte wie Hotels oder Notunterkünften, sagte Innenminister Joachim Herrmann. Zudem habe Ende Mai die Zahl der Aufenthaltsbeendigungen mit 7206 deutlich über der der Asylzugänge (4179) gelegen.

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