München – Die anhaltende Trockenheit führt zu einem Fischmassensterben in Oberbayerns Gewässern. Der Fischereiverband berichtet über „Fischbergungen auf Rekordniveau“. Ehrenamtliche Helfer hätten in den vergangenen Tagen Tausende von Fischen und Wasserlebewesen wie zum Beispiel Muscheln gerettet. Selbst am Sylvensteinspeicher südlich von Bad Tölz mussten in letzter Minute Fische aus Senken, die vom Hauptgewässer abgeschnitten waren, gerettet werden. In vielen, oft unbeobachteten Biotopen etwa im Münchner Norden hingegen starben unzählige Fische. „An allen Ecken und Enden fehlt es an Wasser“, heißt es aus dem Verband. »BAYERN