Berlin – Mit einer stabilen Mehrheit hat die Unionsfraktion Thorsten Frei zum neuen Vorsitzenden gewählt. 91,9 Prozent der Abgeordneten von CDU und CSU stimmten bei einer Sondersitzung für den Ex-Minister. Teils scharfe Kritik musste sich in der internen, stundenlangen Aussprache aber Kanzler Friedrich Merz anhören. Einige Abgeordnete rügten seinen Kommunikationsstil und seine Personalentscheidungen. „Die Lage der CDU ist ernster als zur Zeit der Spendenaffäre“, sagte der Sozialpolitiker Dennis Radtke der „FAZ“. Bremens CDU-Vorsitzender Heiko Strohmann sagte: „Ich will nicht sagen, dass wir eine katastrophale Stimmung haben. Aber es geht schon in diese Richtung.“ »KOMMENTAR/POLITIK