Wiesbaden – Die deutsche Wirtschaft hat trotz der Belastungen durch den Iran-Krieg im Frühjahr ein Mini-Wachstum geschafft. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um 0,2 Prozent zu und damit etwas stärker als erwartet, so das Statistische Bundesamt. Jüngste Konjunkturdaten machen Hoffnung, dass sich Europas größte Volkswirtschaft als widerstandsfähig erweisen wird: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli den dritten Monat in Folge verbessert. Doch die fragile Lage am Persischen Golf inklusive Schwankungen bei Öl- und Gaspreisen bremst einen kräftigen Aufschwung weiter aus.