Berlin – Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Janosch Dahmen, hat angesichts der hohen Zahl hitzebedingter Todesfälle einen nationalen Hitzeschutzplan gefordert. Es brauche ein einheitliches Alarmstufensystem, das mit „konkreten verbindlichen Maßnahmen“ reagiere, forderte Dahmen in der ARD. „Das fehlt bisher, der Bundeskanzler legt hier die Hände in den Schoß.“ Auch ein Investitionsprogramm für Hitzeschutz gerade für vulnerable Gruppen und das Gesundheitswesen sei nötig. Zudem müsse verbindlich geklärt werden, dass es Notfallpläne überall dort gebe, wo Menschen besonders von Hitze gefährdet seien, etwa in Pflegeeinrichtungen oder Kliniken.