Berlin – Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf für die sogenannte Frühstartrente beschlossen. Das sei „ein wichtiger Beitrag für eine bessere Altersvorsorge und mehr Chancengleichheit“, erklärte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). Jedes Kind erhalte so „ein Startkapital für die eigene private Altersvorsorge“. Vorgesehen ist, dass der Staat vom 6. bis zum 18. Geburtstag eines Kindes monatlich zehn Euro in ein individuelles kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot einzahlt.
Die Frühstartrente soll mit dem Geburtsjahrgang 2020 beginnen, rückwirkend zum 1. Januar 2026. Ab 2027 kommt jährlich der Jahrgang der dann Sechsjährigen hinzu, so die Konzeption der Koalition. »GELD & MARKT