Madrid/Ceuta – Nach Aufrufen in Sozialen Netzwerken zu einem erneuten massenhaften Migrantenansturm auf Ceuta an diesem Wochenende haben Spanien und vor allem Marokko ihre Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze zur spanischen Nordafrika-Exklave deutlich verstärkt. Vor dem Grenzübergang in Ceuta wurden nach Angaben von Reportern mehrere hundert Migranten abgefangen, unbestätigte Videos zeigen deutlich mehr. Marokkanische Behörden sollen rund 300 junge Männer nahe der rund 20 Kilometer entfernten Grenzstadt Fnideq gestoppt haben. Die Behörden beider Länder wollen verhindern, dass sich die Ereignisse von Juli wiederholen, als 80.000 Migranten nach Ceuta gelangten.