München – Die Zahl der Abschiebungen aus Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden bis Ende Juni 9663 ausreisepflichtige Ausländer in ihre Herkunftsländer gebracht, 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum mit 11.807 Fällen, wie „Welt am Sonntag“ berichtet. Vertreter der Union führen den Rückgang auf die gesunkenen Asylzahlen infolge der Migrationswende und auf weniger sogenannte Dublin-Fälle aus anderen EU-Staaten zurück. Das Ministerium verweist zugleich auf steigende freiwillige Ausreisen. 9276 Menschen verließen Deutschland (Vorjahr: 7363).