Berlin – Die Zahl der freiwilligen Ausreisen von Migranten und abgelehnten Asylsuchenden ist deutlich gestiegen. Von Januar bis Ende Juni seien 9276 Menschen im Rahmen von Rückkehrprogrammen des Bundes in ihre Heimatländer zurückgekehrt, teilte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit. Dies waren demnach 26 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten freiwilligen Ausreisen gab es mit 2843 Menschen nach Syrien, wie das Bamf weiter mitteilte. Es folgten die Herkunftsländer Türkei (2815), Russland (530), Kolumbien (486) und Irak (362). Laut Ausländerzentralregister waren Ende Juni 2026 insgesamt 258.845 Menschen in Deutschland ausreisepflichtig. Davon waren 199.271 geduldet.