München – Nach dem Beinaheunglück am Flughafen München hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Ermittlungen an sich gezogen. Ein Experte der BFU hat bereits die Piloten befragt, die „Black Box“ der Boeing 787-9 wurde sichergestellt. Die Daten und auch die Gespräche im Cockpit würden nun ausgewertet, sagte ein BFU-Sprecher. Bisher gibt es nur Vermutungen, warum die Boeing am Samstag über die vier Kilometer lange Startbahn hinausschoss und erst etwa 120 Meter danach abhob. Eine Theorie besagt, dass eine Bremse blockierte und das Flugzeug daher nicht wie vorgesehen beschleunigen konnte. »BAYERN