Deutlich mehr Verletzte durch Stichwaffen

von Redaktion

Berlin – In Deutschland hat die Zahl Schwerverletzter nach gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Stichwaffen in den letzten zwölf Jahren zugenommen. Das ergab eine Analyse auf der Grundlage des Trauma-Registers der Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Die Ergebnisse zeigen eine Zunahme von 212 Fällen im Jahr 2013 auf 336 Fälle im Jahr 2024. Mit 382 Fällen gab es 2023 die meisten dieser Patienten. „Demnach hat diese Art der Verletzungen im Beobachtungszeitraum von 12 Jahren insgesamt um 58,8 Prozent zugenommen“, teilte die DGU mit. Insgesamt seien Stichverletzungen aber nur ein sehr kleiner Teil der Schwerverletztenversorgung.

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