Einsatzkräfte am Tatort in Schwabing. © Felix Hörhager/dpa
München – Der Verdächtige, den die Polizei am Dienstag in München-Schwabing angeschossen hat, ist ein erst 14-jähriger Schüler türkisch-kurdischer Herkunft. Das gab die Polizei gestern bekannt. Demnach hatte der Bub aus dem Kreis Miesbach eine Soft-Air-Pistole bei sich getragen, die einer echten Waffe täuschend ähnlich sieht. Der Beamte, der den Schuss abgegeben hatte, wollte sich laut Polizei selbst schützen. Der 14-Jährige habe der Aufforderung, die Waffe fallen zu lassen, nicht Folge geleistet, sondern sich umgedreht und auf die Beamten gezielt. Der Bub wurde im Oberkörper getroffen und liegt im Krankenhaus. Sein Zustand sei stabil. Das Kurdische Zentrum München teilte nach einem Gespräch mit der Familie des Jungen mit, dass diese die Darstellung der Polizei zurückweise. Demnach habe der 14-Jährige die Waffe nach der Aufforderung der Polizei auf den Boden geworfen und mehrmals gerufen, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handle. Durch einen Bauchschuss habe der Junge schwere Verletzungen erlitten.
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