München – Vor Tricks bei der Ausweisung von Trinkgeld bei Kartenbezahlung warnen Verbraucherschützer. Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert, dass sich Gäste unter Druck gesetzt fühlen können, wenn eine Vorauswahl Trinkgeldoptionen von 7, 10 oder sogar 20 Prozent vorgibt. Er fordert daher ein Verbot „manipulativer Designtricks“. Bei der Kartenzahlung müssten auch die Möglichkeiten „freie Eingabe“ oder „anderer Betrag“ deutlich sichtbar sein. Bei einer Umfrage gab die Hälfte der Befragten an, dass sie sich durch auffällig dargestellte Prozent-Optionen genötigt fühlten. Der Hotel- und Gaststättenverband betont: „Trinkgeld ist und bleibt ein freiwilliges Dankeschön des Gastes.“ »BAYERN