München – Derzeit gibt es kaum Schwammerl in den bayerischen Wäldern. Denn Hitze und Trockenheit haben große Auswirkungen auf das Wachstum der Pilze, die zu etwa 90 Prozent aus Wasser bestehen. Auch der Regen der vergangenen Tage hat nicht viel gebracht. Aus mykologischer Sicht ist die Lage laut Pilzberater Andreas Herbrecht dramatisch.
Wie sich der Hitzesommer nun weiter auf die Pilzsaison in Oberbayern auswirkt, kann Herbrecht nicht genau sagen. Denn etwas Vergleichbares habe es noch nicht gegeben. Vielleicht fällt sie ganz aus, vielleicht verschiebt sie sich zeitlich nach hinten. Eine verlässliche Prognose gibt es nicht. Pilzsammler brauchen nun also vor allem: Geduld. »BAYERN