Schlechte Getreideernte

von Redaktion

Fürth – Die bayerische Getreideernte fällt 2026 deutlich geringer aus als im Vorjahr. Mit einer geschätzten Erntemenge von rund 5,6 Millionen Tonnen ergebe sich ein Rückgang von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik mit. Dies sei die drittschlechteste Getreideernte seit 1996. Auch im Vergleich zum langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025 (6,2 Millionen Tonnen) zeige sich eine Minderung um 8,6 Prozent. Der durchschnittliche Ertrag pro Hektar sank beim Getreide (ohne Körnermais und Futtermais) auf 6410 Kilogramm. Im Vorjahr waren es noch 7170 gewesen. Gründe hierfür seien ausgeprägte Hitzeperioden und anhaltende Trockenheit im Verlauf des Sommers, hieß es.

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