Ruheständlern droht Armut

von Redaktion

Wiesbaden – In Deutschland ist fast ein Fünftel der Menschen im Ruhestand ab 65 Jahren armutsgefährdet. Insgesamt waren es im vergangenen Jahr 18,9 Prozent der über 65-Jährigen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dabei lag das Armutsrisiko in Ost und West in etwa gleich hoch: In den östlichen Bundesländern waren es 18,5 Prozent, im Westen 19,0 Prozent. Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung waren 16,1 Prozent der Menschen armutsgefährdet. Das Haushaltseinkommen ab 65 besteht laut Statistikamt überwiegend aus Alterseinkünften wie gesetzlichen Renten, Betriebs- und Privatrenten oder Pensionen. Im Mittel verfügen die Ruheständler-Haushalte über 2330 Euro im Monat (Ost: 2270, West: 2350).

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