Wiesbaden – Der Kinderwunsch junger Menschen in Deutschland ist erstmals seit Jahren zurückgegangen. Wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung mitteilt, wünschen sich Frauen zwischen 18 und 39 Jahren im Schnitt 1,7 Kinder, Männer etwa 1,6 Kinder – deutlich über der tatsächlichen Geburtenrate. Einen möglichen Grund sieht die Untersuchung in den „vielfältigen Krisenerfahrungen der vergangenen Jahre“. Besonders groß sei die Sorge vor Kriegen. Auch die Sorge vor einer Schwächung der Demokratie habe zugenommen. Zudem bereiten der Klimawandel und mögliche Wirtschaftskrisen vielen Befragten weiterhin Sorgen.