Bonn – Die deutschen Gassspeicher-Betreiber schlagen Alarm: Beim aktuellen Fülltempo könnte ein sehr kalter Winter die Reserven bis Februar aufzehren, zeigt eine Modellrechnung. Mit rund 53 Prozent seien die Gasspeicher mit einem „historisch niedrigen Füllstand“ in die letzten beiden Monate der Befüllungsphase gestartet, erklärte der Verband Ines. Anfang September 2025 lag der durchschnittliche Füllstand noch bei 71 Prozent. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht die Versorgungslage in Deutschland dennoch nicht gefährdet. Wie die EU-Kommission setzt sie auf laufende Flüssiggas-Importe. Es besteht jedoch das Risiko, dass diese deutlich teurer werden als heute erwartet. »WIRTSCHAFT