Islamismus hinter 560 antisemitischen Vorfällen
Berlin – Antisemitismus-Meldestellen haben seit 2019 insgesamt 564 judenfeindliche Vorfälle mit explizit islamischem oder islamistischem Hintergrund dokumentiert. Dies geht aus einer neuen Publikation des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus hervor. Von der Gesamtzahl von gut 31.200 antisemitischen Vorfällen in der Zeit von 2019 bis 2025 machten die Fälle mit islamischem oder islamistischem Hintergrund nur 1,8 Prozent aus. Doch seien sie überdurchschnittlich oft mit Angriffen oder Gewalt verbunden gewesen. 15,1 Prozent der so motivierten antisemitischen Fälle fallen in diese Kategorie.