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Jeder 5. BMW-Manager soll gehen

Konzern-Chef legt neue Strategie vor und nennt Details zum Stellenabbau

München – Im Rahmen seines ab Oktober startenden Personalabbaus will BMW jede fünfte Managementstelle streichen. Das kündigte der Dax-Konzern auf einem Kapitalmarkttag an. Demnach will der Münchner Autobauer Abteilungen zusammenlegen und so rund 20 Prozent seiner Bereichsleiter und Manager reduzieren. Das wirke sich „im vergleichbaren Umfang auf die darunterliegenden Ebenen aus“.

BMW hatte Ende Juli angekündigt, weltweit 8000 Stellen abzubauen. Besonders betroffen: Deutschland, wo etwa 50.000 Mitarbeiter Abfindungsangebote erhalten. BMW zielt dabei auf die Entwicklung und die Verwaltung – vor allem in der Münchner Zentrale sowie dem Forschungs- und Entwicklungszentrum FIZ mit etwa 25.000 Mitarbeitern. „Die Organisation in München ist einfach zu groß geworden“, sagte Milan Nedeljković, der seit Mai Chef von BMW ist. Um Kosten einzusparen, sei das Personalprogramm „ein wichtiger Hebel“. Die Umstrukturierung schaffe Freiräume, man brauche wieder „durchgängige Verantwortungsketten“.

Für die bereits stark automatisierte Produktion in den Autowerken gilt das Abbauprogramm dagegen nicht. Die deutschen Werke seien mit dem Hochlauf der Neuen Klasse gut ausgelastet, sagte Nedeljković. Um wieder profitabler zu werden, will er Modelle wie den 2er Active Tourer streichen, die Zahl der selbst entwickelten Komponenten mehr als halbieren, und speziell zugeschnittene Modelle für China und die USA auflegen. So soll die Gewinnmarge von derzeit ein bis drei Prozent bis 2028 auf drei bis fünf Prozent und bis Anfang der 2030er-Jahre auf acht bis zehn Prozent steigen.HÖSS »WIRTSCHAFT

Freitag, 2. Oktober 2026
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