Zum Artikel „Aus fünf Dekanaten wird eines“ (Regionalteil):
Im Exklusivgespräch mit Weihbischof Wolfgang Bischof führt dieser aus, dass die kategoriale Seelsorge, also gezielte Angebote für bestimmte Gruppen, stärker mit der territorialen Seelsorge in den Pfarreien vernetzt werden soll. In der Vollversammlung des „Zukunftsforums“ im März 2010 führte Weihbischof Bischof als Projektleiter unter anderem aus: „Die Forderung nach jugendmäßiger Liturgie bringt auch den Wunsch zum Ausdruck, dass alle Generationen in unseren gottesdienstlichen Feiern angesprochen werden und der Glanz der Liturgie erlebbar wird.“ Im Exklusivgespräch stellt Bischof die Frage, wie im Erzbistum München und Freising mittelfristig eine „zukunftsorientierte Seelsorge gewährleistet sein kann“. Im „Zukunftsforum“ im Jahre 2010 stellte der Weihbischof die Frage: „Welche Anforderungen stellt die Entfremdung – nicht nur der jungen Generation – dar? Welche Kooperationspartner bieten sich im kirchlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereich an? Im Exklusivgespräch stellt Weihbischof Bischof die Frage, wie die Kirche in allen Bereichen der Diözese bis 2030 mit etwa 30 Prozent weniger Personal auskommen muss. Im „Zukunftsforum“ im Jahre 2010 schreibt er: „Der Themenkomplex ,Priestermangel’ thematisiert die Fragen des Zugangs zum kirchlichen Amt und beinhaltet das Anliegen der Gleichberechtigung von Frauen und Männern bei kirchlichen Ämtern.“ Mir stellt sich die Frage: Was ist seit 2010, also in den letzten neun Jahren, passiert? Nichts! Es wird nur über die Probleme geredet. Lösungsansätze gibt es leider nicht!
Johann Nußbaum
Rimsting