Tierquälerei: Lange Liste von Verletzungen

von Redaktion

Zum Bericht „Knochenbrüche waren schon Wochen alt“ (Regionalteil):

Schon die Überschrift ließ entsetzt „aufhorchen“. Die bodenlose Tierquälerei des Landwirts deckte Vorkommnisse auf, die schockierten und jeder Beschreibung spotteten. Das las sich wie folgt: Tierärztin entdeckt bei Lebendschau schwere Verletzungen – offensichtlich schon mehrere Wochen alt. Das ließ den Landwirt völlig kalt, er will den Strafbefehl des Amtsgericht Traunstein wegen (übelster) Tiermisshandlung nicht akzeptieren. Die Liste der Verletzungen liest sich folgendermaßen: Blutungen im Beckenbereich, die hinteren Gliedmaßen gebrochen. Feststellung von beiderseitigen älteren Frakturen der Oberschenkel, schon Kallusbildung. Das Tier konnte nicht aufstehen, lahmte beiderseitig, gelangte nur mühsam zum Fressen. Selbst für einen „Blinden“ wären die Verletzungen erkennbar gewesen. Die Fahrt zum Schlachthof kann man hier nur noch als Erlösung bezeichnen. Der „Erfolg“ der Geschichte: Der Bauer zahlt 1800 Euro Strafe, hat aber weiterhin das Privileg, Tiere bis aufs Messer zu quälen und zu peinigen.

Marie-Therese

von Schuckmann

Rosenheim

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