Kein Verständnisfür den Messerstecher

von Redaktion

Zum Bericht „Zehn Monate nach tödlicher Messerattacke beginnt Prozess“ (Politikseite):

Die Zeitungsartikel über den „somalistämmigen“ Messersteher zeigen, was wir uns mit unserer grenzenoffenen Gesellschaftspolitik unter anderem eben auch für suspekte Personen eingehandelt haben. Dieser (vorschriftsmäßig „mutmaßlich“ bezeichnete) Verbrecher lebt offenbar schon längere Zeit geduldet in Deutschland, gut versorgt in unserem Sozialsystem. Und er hat „aus Rache und Wut gegen Deutschland“ zum Messer greifen und kräftig zustechen müssen.

Dazu habe er auch aufmunternde „Stimmen im Kopf gehört“. Und das soll das Gericht dann auch noch glauben. Das Ergebnis seiner Abreaktion: drei willkürlich erstochene Frauen und mehrere Verletzte. Aber gemach, gemach. Der („mutmaßliche“) Täter hat inzwischen sein Vorgehen „bedauert“ und sich dafür laut Bericht „entschuldigt“. Ja, geht’s noch? Wenn überhaupt, kann der Verbrecher nur um Entschuldigung bitten – aber sich nicht selbst entschuldigen.

Ein weiterer Hammer ist, dass für so ein eindeutiges, unzweifelhaftes Verbrechen auch noch fast 30 Verhandlungstage angesetzt werden. Was ist denn da noch unklar und muss noch verhandelt werden? Das kann der Aussenstehende nicht verstehen.

Aber egal, in Deutschland herrschen ohnehin bei normalem Rechtsempfinden manchmal unverständlich milde Bestrafungs-Sitten für Schwerstkriminalität. Je schwerer die Straftat ist, umso mehr besteht die Chance der Unzurechnungsfähigkeits-Erklärung zum Tatzeitpunkt und die Einweisung in ein geschlossenes Sanatorium für viele Jahre und auf Staatskosten. Verbrecher, was willst Du da bei uns noch mehr?

Gerd Höglinger

Rosenheim

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