Zum Bericht „Auf breiter Spur in die Berge“ (Regionalteil):
Dass der Irschenberg ein Nadelöhr der A8 ist, bleibt unbestritten. Allerdings bin ich der Meinung, dass ein vierspuriger Ausbau der falsche Weg ist.
Viel sinnvoller wäre es, den Irschenberg zu untertunneln, über das Leitzachtal eine etwas höhere Brücke zu bauen und die Rampe vom Leitzachtal nach Großseeham abzuflachen – eventuell bräuchte es auf Höhe Großseeham noch einmal einen kurzen Tunnel oder Einschnitt. So könnte von Dettendorf bis Weyarn eine gleichmäßige, ziemlich flache Steigung erzielt werden. Für sämtliche Verkehrsteilnehmer, für die Irschenberger und nicht zuletzt für die Natur (Einsparung von Streusalz im Winter, weniger CO2-Ausstoß der Fahrzeuge) wäre das ein Gewinn.
Das Gewerbegebiet und die Raststätte Irschenberg könnten über die bestehende Rampe vom Leitzachtal bis Irschenberg angeschlossen, die Ausfahrt Irschenberg entsprechend ins Leitzachtal verlegt werden. Nicht zuletzt wäre die Raststätte Irschenberg, die dann wohl zum Autohof würde, für durchfahrende Autofahrer noch lukrativer, da der Verkehrslärm weg wäre, und der Ausblick exklusiver.
Das Geld wäre für so ein Projekt sicher viel sinnvoller ausgegeben als für einen achtspurigen Ausbau der A8.
Matthias Dangl
Riedering