Solidarität sieht anders aus

von Redaktion

Zum Bericht „Polizisten bei Demo attackiert“ (Regionalteil):

Es überrascht nicht, dass es bei der Demonstration gegen die AfD zu derartigen Ausschreitungen kam. Polizeibeamte wurden getreten und bespuckt und man sprühte ihnen mit Feuerlöschern Schaum in die Augen. Fassaden wurden mit Farbbeuteln beworfen, so auch das Dienstgebäude der Polizei Rosenheim. Rauchbomben wurden gezündet.

Die Rosenheimer Linken erhielten dabei offensichtlich Unterstützung aus München. Vermutlich hat man die hiesige Szene zu lange verharmlost, obwohl bei Demonstrationen immer wieder sehr aggressives Verhalten gegenüber der Polizei zu beobachten war.

Liebevoll werden diese Leute als Aktivisten bezeichnet, obwohl es sich um Chaoten handelt, die nur die Auseinandersetzung mit dem Staat suchen. Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März wollte sich, wie in den OVB-Heimatzeitungen zu lesen war, erst nach Bekanntwerden von Details zu den Ausschreitungen einzelner Demo-Teilnehmer äußern. Hoffentlich entstand dadurch nicht der Eindruck, als wären die ersten Schilderungen der eingesetzten Polizeibeamten und des erfahrenen Einsatzleiters, Polizeihauptkommissar Robert Maurer, nicht aussagekräftig genug, um schon vorab Stellung zu beziehen. Gerade in der derzeitigen Situation Deutschlands ist es wichtig, dass führende Politiker sich auch bei heiklen Themen voll und ganz an die Seite der Polizei stellen. Schade für die einst so schöne Stadt Rosenheim – Berlin und Lützerath sind nun auch hier angekommen.

Helmut Schmid

Rosenheim

Wenn drei Viertel der Demonstranten aus dem Münchner Raum kommen, dann sagt das alles. Da geht es nicht ums Demonstrieren, sondern einzig und allein darum, Unruhe zu stiften und öffentliche Gebäude zu beschädigen. Solche Unruhestifter müssen schon im Vorfeld ausgegrenzt werden. Wenn hier für eine solidarische Bevölkerung demonstriert wird, dann klingt das wie Hohn und Spott. Solidarität sieht anders aus.

Sebastian Springer senior

Schalldorf

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