Zum Bericht „Tuntenhausenerin zeigt Söder an“ (Regionalteil):
Das Rechtsverständnis dieser Anwältin ist schon mehr als fragwürdig. Für sie sind die Störaktionen der Klimakleber, bei denen bewusst Staus verursacht werden, also nicht strafbar, weil es auch ohne diese Aktionen täglich Staus gibt. Der Logik folgend könnte man auch argumentieren, dass man ungestraft jemanden umbringen darf, weil in Deutschland pro Tag sowieso drei- bis viertausend Personen sterben. Genauso hirnrissig ist ihre Reaktion auf die Sachbeschädigung zum Beispiel von Privatflugzeugen – anstatt die „Letzte Generation“ von solchen Straftaten abzuhalten, will sie ganz einfach die Privatflieger verbieten. So zieht die links-grüne Verbotspolitik immer weiter ihre Kreise. Letztlich ist die Anzeige gegen den Ministerpräsidenten nichts anderes als ein ganz billiges Wahlkampfmanöver, das aber meiner Ansicht nach keine Aussicht auf Erfolg haben wird. Weder in Bezug auf die Anzeige an sich, noch im Bestreben der Linken, in den bayerischen Landtag einzuziehen.
Richard Stier
Rosenheim