Waldkraiburg – Zu Fuß, mit dem Auto, mit dem Rad oder mit dem Bus: Es gibt viele Wege, um in die Schule zu kommen. 14 Schulanfänger der Beethoven-Grundschule müssen seit Mitte September jeden Morgen und Mittag den Schulbus nehmen. Das ist nicht nur spannend und aufregend, sondern auch mit Gefahren verbunden.
Deshalb veranstaltet die Polizeiinspektion gemeinsam mit der Stadt jedes Jahr einen „Aktionstag Busfahren“. Polizeihauptkommissar Harald Jungbauer und Polizeihauptmeisterin Tanja Maierhofer erklärten den Grundschülern, was passieren kann, wenn man an der Haltestelle drängelt und schubst, oder wie gefährlich es ist, vor einem Bus die Straße zu überqueren.
Das richtige Verhalten übten die Kinder vor und im Schulbus an der Haltestelle. Der Busfahrer zeigte den Buben und Mädchen unter anderem, wie riskant schon eine leichte Bremsung sein kann. Für mehr Sicherheit an den Bushaltestellen und im Bus sorgen auch fünf Jungen und Mädchen aus den angrenzenden Schulen, die als freiwillige Buslotsen aushelfen. Als kleines Dankeschön für ihren Einsatz lud Bürgermeister Robert Pötzsch sie zu einem kleinen Frühstück bei McDonalds ein.
Die Bushaltestelle Niederndorf/Pürtener Straße hat seit Anfang Juli außerdem eine „Haltestellenaufsicht“. Sindy Müller, Mutter einer Schülerin an der Beethoven-Schule, übernimmt diese ehrenamtliche Tätigkeit. Sie betreut die Haltestelle Niederndorf/Pürtner Straße der Linie 2 des Stadtbusses (ehemalige Schulbuslinie Holzhausen – Ebing) und sorgt dort für die Sicherheit der Kinder.re