Gründungsversammlung

Das Sprachrohr der Älteren

von Redaktion

Die Senioren-AG 60 plus kann starten. Bei der Gründungsversammlung wurden Gert Hilger zum Vorsitzenden und Bernd Wegmann zum Stellvertreter gewählt. Die Arbeitsgemeinschaft soll das Sprachrohr der Älteren sein und deren Belange bei allen Gremien der SPD vertreten.

Waldkraiburg – Der Waldkraiburger SPD-Ortsverein möchte die jüngeren Wähler ansprechen, aber die Älteren dabei nicht vernachlässigen. Um die Jüngeren zu erreichen, hat sich die Vorstandschaft mit dem Vorsitzenden Alexander Arnusch neu aufgestellt. Er sagte bei der Gründungsversammlung der Arbeitsgemeinschaft 60plus im Restaurant „Bei Angelo“, dass man die Älteren nicht vergessen dürfe. Deshalb habe der Ortsverein den Plan von Gert Hilger einstimmig befürwortet, den Arbeitskreis 60plus in Waldkraiburg zu installieren. Schließlich sei rund die Hälfte der Mitglieder im Ortsverein über 60 Jahre. Ziel sei es, das Interesse von Älteren an der Politik sowie deren Engagement zu fördern. Hilger hob hervor, dass natürlich die Menschen auch für die sozialdemokratischen Ideen begeistert werden sollen. Dabei sollen in dem Arbeitskreis die Vorstellungen einer immer älter werdenden Gesellschaft vorgedacht und die entsprechenden Vorstellungen in den geeigneten Parteigremien eingebracht werden, stellte Hilger seine Vorstellungen der Arbeitsgemeinschaft vor.

Er betonte, dass die Treffen der AG für alle Senioren offen seien und er auch die Zusammenarbeit mit der Seniorenbeauftragten, Organisationen wie der Arbeiterwohlfahrt, dem VdK, den Krankenkassen und dem Rentenversicherungsträger oder den Gewerkschaften suchen möchte. Da Hilger sich bereits intensiv mit der Arbeit der Arbeitsgemeinschaft auseinandergesetzt hatte, war es nicht verwunderlich, dass er auch zum Vorsitzenden gewählt wurde, sein Stellvertreter ist Bernd Wegmann. Zweiter Bürgermeister Richard Fischer lobte das Engagement und meinte, man könne „von den Alten viellernen“. Er brachte das Thema Altersarmut mit ein. Im Verlauf der weiteren Diskussion wurden auch Themenbereiche wie Sicherheit, Sozial- und Wohnungsfürsorge oder Rente und Pflege vorgeschlagen.

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